Frohe Weihnachten: Mutter-Kind-Bindung ist etwas ganz Spezielles


Eine Frohe Weihnacht Ihnen allen!

Passend zur Feier von Christi Geburt erfahren wir, dass die gute Mutter-Kind-Bindung etwas ganz Spezielles ist:


The Construction of the Maternal Brain: Theoretical Comment on Kim et al. (2010)


The Plasticity of Human Maternal Brain: Longitudinal Changes in Brain Anatomy During the Early Postpartum Period

Die Natur sorgt dafür, dass in Feinabstimmung mit der Mutter dem Kind alles geboten wird, was es für sein gutes Aufwachsen braucht. Von der Anpassung der Inhaltsstoffe der Muttermilch an die Bedürfnisse des Kindes in Abhängigkeit von seinem Gestationsalter, Lebensalter und Wohnort bis zum altruistischen Einsatz der Mutter für das kindliche Wohlergehen Tag und Nacht.


Dazu gehört auch, dass das Kind eine schlaue Mutter hat, die alle Möglichkeiten erkennt und nutzt, um das Kind optimal versorgen und in seiner Entwicklung unterstützen zu können. Ein Kind am Körper der Mutter ist ein Baby in seinem „natürlichen Habitat“, wie die Verhaltensforscher sagen. Das Kind als bindungsaktiver Partner bei der Mutter-Kind-Bindung sorgt auch dafür, dass seine Mutter ihre Hirnstrukturen ändern und bestmöglich die Interessen ihres Kindes erkennen und vertreten kann, wenn wir ein Umfeld haben, dass es ihr möglich macht, sich ihrem Kind zuzuwenden. Je besser die Bindung zwischen Mutter und Kind umso mehr Zuwachs an Hirnmasse und Strukturen.


Die Wissenschaftler sind sich noch nicht ganz darüber klar, ob es die Interaktion mit dem Baby oder die Hormone sind, die den Prozess der Hirnentwicklung der Mütter in den ersten Lebensmonaten ihrer Kinder steuern um das „Habitat“ des Babys zu optimieren. Ein Hoch auf die Frauen, die es genießen können sich auf ihr Baby einzulassen.


Auf jeden Fall ist unser Ansatz, die Mutter-Kind-Bindung und das Stillen zu fördern und zu stützen, der richtige Weg: Rooming-in/Bedding-in, Hautkontakt, Stillen und Interaktion mit dem Baby machen Frauen schlau!

Nun wissen wir auch gleich, warum Maria als Mutter von Jesus so bedeutend in unserer Religion ist.


Sie hat durch ihre Bindung zu ihrem Sohn trotz der widrigen Umstände seiner Geburt mit ihrer Milch, ihrer Fürsorge und ihrer Intelligenz die Entstehung des Christentums erst möglich gemacht. Deshalb „Mary Christmas“.


Was wäre die Welt ohne schlaue Mütter?

Ich hoffe, dass meine Assoziationen nicht zu ketzerisch für Sie sind und bin froh, dass die Zeit der Scheiterhaufen vorbei ist.


Mary (merry) Christmas wünsche ich Ihnen!


Erika Nehlsen, IBCLC


Ausbildungszentrum Laktation und Stillen

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