iThemba Labantu – Hoffnung für die Menschen

iThemba Labantu – Hoffnung für die Menschen

Im Rahmen unseres Hospitationsaufenthaltes in Kapstadt hatten einige KollegInnen aus dem deutschen Gesundheitswesen auch die Möglichkeit die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde iThema Labantu im Township Philippi zu besuchen. Dort versucht Otto Kohlstock, der letzte vom Berliner Missionswerk entsandte Pfarrer in Südafrika, den Menschen zu helfen.

(Foto: J. Geist)

Das Township Philippi zählt zu den ärmsten Townships; die Bewohner leben in tiefer Armut – die meisten von ihnen kommen aus dem Eastern Cape in der Hoffnung ein besseres Leben zu finden. Aber es ist schwierig Arbeit zu finden und so siedeln sie in Bretterhütten, ohne eigene Wasserversorgung und Toiletten.

Die Arbeitslosigkeit im Township liegt bei über 80%. Gewalt und Überfälle sind an der Tagesordnung. In Südafrika gibt es schätzungsweise sechs Millionen HIV-Infizierte bei einer Bevölkerung von 45 Millionen.

Als Otto Kohlstock vor neun Jahren nach Philippi kam, hatte er die Vision ein Aids-Zentrum zu bauen. Er hat nicht nur das zusammen mit seinem Team erreicht, sondern es konnte auch eine Vorschule, in der Kinder unter anderem Englisch lernen, eine Suppenküche, eine Computerschule, eine Nähwerkstatt, eine Ausbildungswerkstatt für Kfz-Mechaniker und Solartechniker errichtet werden. Die Gründung eines Fußballclubs und einer Marimbagruppe, in denen Kinder und Jugendliche auch über ihre Probleme sprechen können, konnten einiges bewegen.

(Foto: J. Geist)

Aus dem Hospiz wurde nunmehr ein Hospital. Menschen, die Anfangs zum Sterben kamen, können nun in einem Krankenhaus mit Anti-Aids-Präparaten versorgt werden, die kostenlos vom südafrikanischen Staat gestellt werden. Außerdem erhalten die Kranken dort eine gesunde Ernährung, hygienisch einwandfreie Unterbringung, menschliche Zuwendung und Fürsorge. Aids ist nach wie vor ein Tabuthema in Südafrika. Betroffene werden von ihren Familien zurückgewiesen, ja regelrecht gebrandmarkt.

(Foto: J. Geist)

Das Care Centre bietet nun Platz für 20 Patienten, die bereits AIDS im fortgeschrittenen Stadium haben und sich nicht mehr selbst versorgen können.

 

(Foto: J. Geist)

Unsere Kollegin Winnie Nehlsen zog als Fazit ihres fünftägigen Praktikums in iThemba Labantu: Es war für mich eine wirklich lohnenswerte Zeit, die ich nicht missen möchte. Die Kinder, die ich dort kennen lernen durfte, haben so viel zu geben, wenn sie die Chance dazu erhalten. 

iThemba versucht ihnen genau das zu bieten, nämlich ihnen die Möglichkeit zu geben aufzublühen und sich selbst eine Zukunft zu schaffen. Ich bin froh ein Teil davon gewesen zu sein, wenn auch nur für wenige Tage.

(Foto: W. Nehlsen)

Wir danken herzlich dem TSV Ottenstein für die gespendeten Trikots und Fanartikel, die viele Menschen in iThemba Labantu glücklich gemacht haben.

(Foto: iThemba Labantu)

Was Sie tun können:
Der Verein Themba Labantu e.V. freut sich über Ihre Unterstützung. Alle Spenden kommen direkt den Menschen vor Ort in Südafrika zugute.

Bitte geben Sie bei einer Überweisung Ihre vollständige Adresse an, da wir sonst keine Spendenbescheinigung zusenden können.
Spendenkonto Deutschland:
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