Kongress Nachlese

8. Deutscher Still- und Laktationskongress … unter dem Schutz des Stillens
14. interdisziplinäres Symposium zur entwicklungsfördernden und individuellen Betreuung von Frühgeborenen und ihren Eltern
und Neugeborenen Notarztseminar, 28.09. – 01.10.2011 in Berlin

 

Nachlese

Zunächst möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal herzlich für den unermüdlichen Einsatz des Organisationsteams, der zahlreichen freiwilligen HelferInnen, die technische Umsetzung durch das Mitarbeiterteam des Freien Universität Berlin und die Unterstützung der Fachaussteller bedanken.

Eine wachsende Zahl von interessierten BesucherInnen macht diesen Kongress zu dem wichtigsten Treffpunkt für Fachleute mit Interesse an Stillen und Bindungsförderung. Der Kongress wurde bereichert durch eine Fachausstellung, zu der Verbände, Selbsthilfeorganisationen und Industrieaussteller, die den WHO Kodex einhalten, eingeladen wurden.

Der Kongress fand in Kooperation mit dem Deutschen Hebammenverband e.V. statt. Ein Ziel dieses Kongresses war es, Vernetzung sowie interdisziplinäres Arbeiten und Lernen zu fördern. Dazu gehörte, dass sich alle am Thema beteiligten Berufsgruppen aktiv einbringen konnten.

Wir freuen uns, dass 1250 TeilnehmerInnen zu unserer Fachfortbildung in Berlin gekommen sind und bedanken uns herzlich für Ihr Interesse.

Von den 1250 TeilnehmerInnen entfallen auf die einzelnen Berufsgruppen:

512 Kinderkrankenschwestern
284 Hebammen
89 Krankenschwestern
54 ÄrztInnen (GynäkologInnen, KinderärztInnen)
15 PsychologInnen
296 andere Berufsgruppen (TherapeutInnen, PädagogInnen, etc.)

Von den oben genannten Berufen hatten 431 Teilnehmer die Zusatzqualifikation Still- und LaktationsberaterIn IBCLC.

284 TeilnehmerInnen füllten den Feedbackbogen aus. Wir sind dankbar für Ihre konstruktive Kritik, freuen uns, dass Ihnen die Veranstaltungen gefallen haben und nehmen gerne Ihre Verbesserungsvorschläge und Anregungen in die Planung für nachfolgende Fortbildungsangebote auf.

Einige TeilnehmerInnen waren besorgt über die Einhaltung des internationalen Kodexes zur Vermarktung von Muttermilchersatzprodukten, da in der Fachausstellung Flaschen zur Aufbewahrung von Muttermilch präsentiert wurden.

Die Frage, ob damit gegen den internationalen WHO Kodex zur Vermarktung von Muttermilchersatzprodukten, Flaschen und Saugern verstoßen würde, hatte die Kongressorganisation im Vorfeld geklärt.

Herstellung, Vertrieb und sachliche Information auf wissenschaftlicher Basis zu Produkten, die unter den Kodex fallen, sind erlaubt. Verboten ist Werbung, die mit Emotionen, verniedlichenden Bildern, Gewinnspielen oder idealisierenden Worten wirbt.

Firmen, die ausschließlich sachliche Informationen an Fachleuten richten, sind für einen Kongress, der sich ausschließlich an Gesundheitspersonal richtet, akzeptabel. Fachpersonal darf und MUSS über Muttermilchersatzprodukte, Flaschen und Sauger informiert sein. Den WHO Kodex können Sie nachlesen auf: http://www.reich-schottky.de/kodex.html

Wir bedauern die Abwesenheit der Vertreterin von IBLCE in Europa, Ilse Bichler. Leider gab es hier terminliche Überschneidungen, die ihr Kommen verhinderten.

Da Berlin ein attraktiver Tagungsort ist und die technische und räumliche Ausstattung der Freien Universität Berlin dem Umfang unseres Kongresses am besten gerecht wird, werden wir den Deutschen Still- und Laktationskongress alle zwei Jahre in der Hauptstadt durchführen.

Der 9. Dt. Still- und Laktationskongress wird zusammen mit dem 16. Symposium zur entwicklungsfördernden und am 26. bis 28. September 2013 in Berlin stattfinden.

Wir würden uns freuen, Sie dann wieder zu einer weiteren interessanten Fortbildung begrüßen zu können.

Mit herzlichen Adventsgrüßen

Ihr Team vom Ausbildungszentrum Laktation und Stillen

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