Approaching the biology of human parental attachment: Brain imaging, oxytocin and coordinated assessments of mothers and fathers

Studien mit bildgebenden Verfahren ermöglichen Einblicke in die Emotionsverarbeitung im Gehirn. Teilnehmer waren Eltern mit ihrem ersten Kind aus traditionellen Familien mit der Mutter als Hauptbezugsperson des Kindes und aus Familien mit homosexuellen Vätern, die sich als Hauptbezugsperson um ihr Baby kümmerten. So konnte nachgewiesen werden, dass bei Müttern als Hauptbezugsperson und heterosexuellen Vätern die Regelkreise (Emotionsverarbeitung und soziales Verständnis) der elterlichen Liebe unterschiedlich aktiviert werden. Mütter hatten mehr Aktivität im Bereich der Emotionsverarbeitung und Väter mehr im Bereich der sozio-kognitiven Regelkreise, die unterschiedlich auf Oxytocin und Verhalten reagieren.

Homosexuelle Väter, die Hauptbezugsperson für ihre Kinder sind, haben ähnlich wie Mütter eine stärkere Aktivität der Amygdala und eine höhere Aktivität des Sulcus temporalis superior vergleichbar den heterosexuellen Vätern, mit einer funktionalen Koppelung beider Bereiche.

Bei allen Vätern ist die Zeit, die sie direkt mit Kinderbetreuung verbringen, mit Konnektivität von Amygdala und Sulcus temporalis superior verbunden. Die Ergebnisse beschreiben die gemeinsame neurologische Basis mütterlichen und väterlichen Pflegeverhaltens, stellen die Gehirn-Hormon-Verhalten Leitungsbahnen dar, die elterliches Verhalten unterstützen und auch die spezifischen Mechanismen der Plastizität des Gehirns von Vätern in Abhängigkeit von der Beschäftigung mit ihren Babys.

Hier geht´s zum Abstrakt:

Father’s brain is sensitive to childcare experiences, Abstrakt:

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