21. Interdisziplinäres Frühgeborenen-Symposium zur entwicklungsfördernden und individuellen Betreuung von Frühgeborenen und ihren Eltern

/21. Interdisziplinäres Frühgeborenen-Symposium zur entwicklungsfördernden und individuellen Betreuung von Frühgeborenen und ihren Eltern
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In dem jungen Fachgebiet der Neonatologie stand in den ersten Jahrzehnten fast ausschließlich das Überleben der Früh- und Risikogeborenen im Vordergrund. In den letzten Jahren haben sich die Behandlungsmöglichkeiten in der Neonatologie so rasant entwickelt, dass immer unreifere Frühgeborene und erheblich erkrankte Neugeborene die Zeit auf den Intensivstationen überleben.

Seit einiger Zeit hinterfragen wir zu Recht auch die daraus resultierende Lebensqualität der Kinder und die Situation der belasteten Eltern, die ihre Kinder nach der intensiven Zeit im Krankenhaus weiter durch das Leben begleiten.
Von der ausschließlichen medizinischen Behandlung wird zunehmend die Aufmerksamkeit auf die optimale psychosoziale Betreuung Frühgeborener und deren Eltern gelenkt. Ein ganzheitliches, am jeweiligen Kind und seinen Eltern orientiertes, entwicklungsförderndes interdisziplinäres Betreuungskonzept ist ebenso wichtig, wie die optimale medizinische Betreuung.

Wenn wir Kind und Eltern frühzeitig eine umfassende auf ihre Bedürfnisse ausgerichtete Unterstützung zukommen lassen, leisten wir Unschätzbares für die Entwicklung der Kinder und bereichern gleichzeitig unseren Alltag auf den Frühgeborenenstationen durch ein hohes Maß an menschlicher Zuwendung.

Wir laden Sie ein und freuen uns auf die spanneden Beiträge des Symposiums, die zeigen, wie „high-tech“-Apparatemedizin mit der individuellen menschlichen Betreuung Frühgeborener und ihrer Eltern kombiniert werden kann.

Programm Freitag, 27.09.2019

  • Ehemalige Frühgeborene im Erwachsenenalter – Langzeitprognose, Dr. F. Porz
  • Die Leitsätze für palliative Begleitung in der Neonatologie und Geburtshilfe, T. Nicin
  • Tragen – warum es die Eltern-Kind-Beziehung beeinflusst, Dr. E. Kirkilionis
  • Muttermilch und die Prävention der „3-Buchstaben-Krankheiten“, T. Kühn
  • Achterbahnfahrt der Gefühle – Elterliches Erleben auf der NEO, K. Eglin
  • Fütterstörung nach Frühgeburt, T. Kühn
  • GBA 2018: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie den GBA-Beschluss und hinterfragen Sie unsere Politik oder Ihre Vorgesetzten, B. Münninghoff, IBCLC, EFNB®
  • Aktuelle Konzepte der Fortifizierung von Muttermilch, Prof. Dr. C. Fusch

Programm Samstag, 28.09.2019

  • Füttern auf der neonatologischen Station: Co-reguliert vs volumenbasiert, Dr. N. Hübl
  • Besondere Bedeutung der Muttermilch-Ernährung von Frühgeborenen, Dr. C. Gebauer
  • Entwicklungsfördernde Neonatologie – wissenschaftlich basiert? Dr. F. Porz
  • Rooming-in in der Neonatologie – wie kann es gelingen? J. Prischl
  • Muttermilchgewinnung für Früh- und kranke Neugeborene, C. Braches, IBCLC, EFNB®
  • Für Mutter und Kind Hand in Hand – Entwicklung an der Charité Berlin, J. Plötz, U. Bordiehn
  • Alle Neugeborenen dürfen bonden – auch sehr kleine Frühgeborene, Dr. A. Kusztrich, IBCLC

Fortbildungspunkte

  • Fortbildungspunkte für ÄrztInnen, PsychologInnen und PsychotherapeutInnen werden bei der Landesärztekammer Berlin beantragt.
  • CERPs: für das Symposium werden 3 L, 7,5 R und 0,75 E-CERPs (Weiterbildungspunkte für IBCLCs) vergeben.
  • Fortbildungspunkte für TherapeutInnen: 12 Fortbildungspunkte im Bereich Heilmittel Rahmenempfehlung nach § 125 Abs.1
  • 12 Fortbildungspunkte im Rahmen der „Registrierung beruflich Pflegender“
  • Anerkennung beim Berufsverband Schweizerischer Still- und Laktationsberaterinnen beantragt

Anmeldung

Kontakt

Ausbildungszentrum Laktation und Stillen

Telefon: +49 571-710618

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